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Welche
Anzeichen lassen bei einem Schulkind eine Legasthenie vermuten?
Erste Anzeichen sind
Schwierigkeiten beim Lernen des Lesens und Schreibens, ständiges und
fortlaufendes Vertauschen von Zahlen und Buchstaben zum Beispiel 15 für
51 oder b für d.
Oft gibt es Probleme
bei der Unterscheidung von rechts und links.
Schwierigkeiten beim
Erlernen des Alphabets, beim Multiplizieren von Tabellen.
Reihenfolgen
einhalten wie zu Beispiel das Aufzählen der Wochentage, Monate,
Jahreszeiten... bereiten Schwierigkeiten.
Im Bereich der
Fein-Grobmotorik gibt es Probleme beim Ball fangen, Seilspringen oder
Binden der Schuhbänder und einiges mehr.
Legasthene Kinder in
dieser Altersstufe erscheinen oft unaufmerksam und unkonzentriert, sie
neigen zu Frustrationen, welche oft zu Verhaltensauffälligkeiten führen.
Durch die geringen
Erfolgserlebnisse, ohne Hilfe, sind oft weiterführende Reaktionen nicht
auszuschließen. Durch rechtzeitige Hilfe können psychosomatische
Krankheiten vermieden werden.
Ein legasthenes Kind
braucht wesentlich länger für seine Hausaufgaben, es wirkt unruhig und
rutscht oft nervös am Sessel umher, steht auf um
„wichtige Dinge“ zu erledigen... ..
Oft wird diese
Tatsache falsch gedeutet und die Kinder werden z.B. als hyperaktiv
bezeichnet. Dieses Phänomen konnte ich oft in meiner langjährigen
Hortarbeit feststellen.
Über einen längeren
Zeitraum gezielt beobachtet, kann der Trainer möglicherweise folgende
spezifische Lernstörungen wie zum Beispiel: Wort- Bild
Speicherschwäche, akustische Differenzierungsschwäche, optische
Differenzierungsschwäche, Raum-Lagelabilität, Verbindungsschwäche,
Sequenzschwäche, Leistungsschwankungen ohne Grund, Leseunlust und
Regelfehler erkennen.
Claudia Rieger
Diese Website wurde zuletzt aktualisiert
29.09.10
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